Unser Verein stellt sich folgende Ziele:
Wir dämmen die Katzenpopulation durch Kastration ein und betreuen bzw. versorgen mehrere Futterstellen unserer Straßenkatzen. Darüber hinaus wird die tierärztliche Versorgung kranker Katzen veranlasst.
Bei Zuwiderhandlungen gegen das Tierschutzgesetz und der auf seiner Grundlage erlassenen Rechtsverordnung streben wir die strafrechtliche Verfolgung an.
Wir verbreiten den Tierschutzgedanken in der Öffentlichkeit, z.B. durch Infostände bei örtlichen Veranstaltungen mit entsprechendem Infomaterial.
Außerdem unterhalten wir eine Notunterkunft für kranke und frisch kastrierte Katzen und vermitteln Straßenkitten in ein neues Zuhause, nachdem sie geimpft, entwurmt, tierärztlich behandelt und gezähmt wurden.
Straßentiger Wegeleben: Hilfe für Samtpfoten
An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei allen Unterstützern bedanken. Hier einige Bilder von besonderen Ereignissen.

links: Infostand und Futterspendenaktion
im „Fressnapf“ Halberstadt zum
Welttierschutztag am 04.10.2025
rechts: Übergabe eines Futterspenden-
behälters im NP Halberstadt im August 2023

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Weihnachtsspendenaktion 2023 im „Fressnapf“ Halberstadt

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Rettungsaktion durch die Freiwillige Feuerwehr Wegeleben – der Klassiker, Katze auf dem Baum

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Aktions- und Infostand auf dem Weihnachtsmarkt Wegeleben 2024

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Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, erhalten wir vollste Unterstützung von der Tierarztpraxis Matthias Speck aus Hedersleben. Neben der tierärztlichen Versorgung unserer Sorgentiere erhielten wir 2 spezielle Transportboxen als Geschenk. Diese benutzen wir zum Fangen von Katzen, die in keine Falle gehen. Wir stülpen die Box über die Katze, da der Boden beweglich ist.

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Kurioses: Am 27.10.2024 fand ein Vereinsmitglied eine junge hilflose Schleiereule auf dem Wäscheplatz ihres Mietshauses. Das völlig verängstigte Tier wurde gesichert und später an den Tierschützer T. Schmidt aus Halberstadt übergeben, der es in eine Wildvogelauffangstation brachte.

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Auf dem nachfolgenden Bild sehen Sie unseren „Herrn Mews“. Er ist mindestens 14 Jahre alt und hat eigentlich sein Leben lang auf der Straße gelebt. Er wurde an verschiedenen Futterstellen von uns versorgt. Daher ist er zutraulich und durchaus verschmust. Es musste regelmäßig ein Abszess am Kopf tierärztlich behandelt werden. Im Februar 2025 wurde „Herr Mews“ unterkühlt und völlig kraftlos in unsere Nottierunterkunft verbracht und der Abszess erneut behandelt. Er lebt seitdem ziemlich zufrieden dort, der Abszess gibt seitdem Ruhe.


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Als nächstes haben wir ein Katzenmädchen, welchem wir den Namen Foxy gaben. Foxy wurde im Januar 2025 bei minus 11 Grad völlig abgemagert und offensichtlich noch mit Sommerfell aufgefunden. Das kleine Häufchen Elend konnte mit viel Fürsorge und der notwendigen tierärztlichen Betreuung wieder aufgepäppelt werden. Nachdem Foxy gesund, geimpft und kastriert war, erfuhr sie ihr größtes Glück. Sie konnte in ein neues und liebevolles Zuhause vermittelt werden. Dort fühlt sie sich laut Rückmeldung der neuen „Katzeneltern“ pudelwohl.

Nicht nur Erfolgserlebnisse!
Leider haben unsere Arbeit und Engagement nicht immer einen positiven Ausgang. Sehr oft werden Kitten gefunden, deren Mutter aus verschiedenen Gründen abgängig ist. Diese kleinen Fellnasen sind dann oftmals in einem erbärmlichen Zustand. Abgesehen von der Unterernährung weisen die Jungtiere in der Regel diverse Verletzungen auf. Besorgniserregend ist hierbei eine Infektion mit dem Katzenschnupfen. Katzenschnupfen ist eine ansteckende Atem-wegserkrankung, die besonders Kitten betrifft und schnell gefährlich werden kann. Zu den typischen Symptomen gehören
Niesen, eitriger Nasen- und Augenausfluss, Appetitmangel und Fieber. Eine schnelle Behandlung ist extrem wichtig. Allerdings verlieren viele Kitten den Kampf, weil sie aufgrund ihrer Lebensumstände einfach zu schwach sind.
Ein weiteres Problem ist die Katzenseuche, auch als Parvovirose bekannt.
Sie ist eine hochinfektiöse und potenziell tödliche Virusinfektion, die vor allem
bei ungeimpften Katzen auftritt.
Die Parvoviren sind höchst stabil und äußerst widerstandsfähig. Eine Abtötung der Viren kann nur durch spezielle Desinfektionsmittel erreicht werden. Beispielsweise können die Viren bei Zimmertemperatur im Kot mindestens 6 Monate überleben und ansteckungsfähig sein.
Viren sind grundsätzlich schwierig zu behandeln, es existiert derzeit keine spezifische antivirale Therapie gegen die Katzenseuche. Strenge Hygienemaßnahmen und eine Trennung der erkrankten Katze von anderen Tieren hat oberste Priorität.
Leider erhalten wir auch immer wieder die Information, dass in und um Wegeleben eine Katze verendet am Straßenrand aufgefunden wurde.
Durch das Auslesen eines eventuell eingesetzten Chips kann der Besitzer informiert werden, sofern es sich nicht um einen Streuner handelt. Solche Ereignisse gehören zu den unschönen Seiten unserer Arbeit.


